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28.02.2020

 

 


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Wo der Wein zuhause ist

Vila Galé Hotels in Portugal

Guter Wein ist viel mehr als ein Getränk. Wein ist Genuss in seiner reinsten Form, ist Leidenschaft, ist eine Lebensphilosophie. Wein ist auch hartes, traditionelles Handwerk und Know-how, das die Erfahrung vieler Generationen vereint.

Wein ist aber genauso Teil einer Lebenseinstellung, bringt die Menschen zusammen und ist Begleiter für unvergessliche Stunden. Und nirgendwo schmeckt Wein besser als dort, wo er gemacht wird. Im Portfolio der portugiesischen Vila Galé-Gruppe gibt es drei Hotels, die sich ganz dem Öno-Tourismus verschrieben haben.

Vila Galé Douro Vineyards


Der  Legende  nach  steckt  das  Wort  ouro  (Gold)  im  Namen des Flusses, an dessen Ufer das älteste abgrenzte Weinbaugebiet der Welt liegt. Und doch haben die Menschen,  die  dort  leben  und  die  besten  und  elegantesten  Weine Portugals erzeugen, ganz und gar kein goldiges Leben. Denn die Ufer des Douro sind steil, so steil, dass in  den  über  Jahrhunderte  in  die  kargen  Schiefer-  und  Granithänge  gegrabenen  Weinbergen  nur  mühsame  Handarbeit möglich ist. Eine eindrucksvolle Landschaft, faszinierend  und  brutal  zugleich  –  und  so  einzigartig,  dass die UNESCO sie 1996 in die Liste des Weltkulturerbes aufnahm.

Die Trauben, die hier wachsen, werden ganz  verschieden  weiterverarbeitet:  Der  eine  Teil  bildet  die  Basis  für  die  weltberühmten  Portweine,  die  längst  das  verstaubte  Image  des  Süßweins  zum  Kaffeekränzchen abgeschüttelt haben und für die Wein-Enthusiasten – vor allem, wenn es sich um gute und lange gelagerte Jahrgänge (Vintages) handelt – oft schwindelerregende Preise  zahlen.  Der  andere  Teil  wird  in  den  zahlreichen  Quintas  (Weingütern)  zu  Qualitätsweinen  verarbeitet,  bei denen vor allem die roten wegen ihrer enormen aromatischen Dichte, milden Tanninen und gut eingebundenen Säure längst zur internationalen Elite gehören.

Inmitten  dieser  großartigen  Region  liegt  unweit  des  uralten Dorfes Marmelal die Quinta do Val Moreira, ein traditionsreiches Weingut, in dem im April 2019 das Hotel Vila Galé Douro Vineyards seine Pforten öffnete. Obwohl das Haus neu erbaut wurde, fügt es sich wie selbstverständlich in seine Umgebung ein. Kein Wunder, denn es wurde aus den ortsüblichen Schiefersteinen gebaut, und auch  die  Panoramaterrasse  und  der  Pool  nehmen  die  geschwungenen Linien der Weinberge auf.

Schon der Blick ins Tal ist sensationell: Weit unten macht der Nebenfluss Rio Tedo noch eine letzte, verwegene Schleife,  bevor  er  sich  mit  dem  Douro  vereint.
 
 Alles  in  dem vorerst nur sieben Zimmer kleinen Agriturismo dreht sich um die feinen Tropfen: Große Fässer stehen in der Bar, an der Wand hängen Kunstwerke, die aus verschiedenfarbigen  Flaschenkorken  geschaffen  wurden,  und  auch  die  Zimmer  und  Suiten  sind  mit  Motiven  aus  der  lokalen Weinwelt dekoriert: Große Foto-Tapeten zeigen Weinberge  oder  Rabelos,  die  Lastkähne,  mit  denen  einst die Portweine flussabwärts nach Vila Nova de Gaia transportiert  wurden,  wo  sie  ihrer  Vollendung  entgegen  reiften.
 
Zur Quinta gehören 25 Hektar Rebfläche; aus den Trauben werden roter und weißer Port sowie rote und weiße Tafelweine gekeltert. Gäste können die Kellerei besichtigen und die edlen Tropfen natürlich vielfach verkosten –  bei  der  Führung  im  Weinkeller,  an  der  Hotelbar  und  im Restaurant „Val Moreira“, wo sich die Gewächse der Quinta  als  perfekte  Begleiter  zur  regionalen  Küche  erweisen. Wer ganz nah beim Weinmachen dabei sein will, kommt im Herbst: Dann dürfen die Hotelgäste sogar bei der Ernte Hand anlegen.

Auch  ein  zwei  Hektar  großer  Olivenöl,  aus  dessen  Früchten Topqualität gepresst wird, und ein zweieinhalb Hektar  großes  Areal  mit  Mandelbäumen  sind  Teil  der  Quinta  do  Val  Moreira.  Dort  kann  man  wunderbar  spazieren gehen und immer wieder spektakuläre Ausblicke ins Tal genießen.

Eine  Übernachtung  im  Doppelzimmer  kostet  ab  180  Euro für zwei Personen inklusive Frühstück.

Vila Galé Collection Douro

Spätestens, wenn man am frühen Abend im fröhlich blubbernden Whirlpool auf der Terrasse des Vila Galé Collection Douro sitzt, ist der Alltagsstress vergessen. Denn jetzt schweift das Auge über den nur einen Stein-wurf entfernten Rio Douro und die Rebterrassen an den steilen Granit- und Schieferhängen, die das Weinanbau-gebiet am Douro der Welt zu einem Mekka für Weinfans aus aller Welt machen.

So modern das komfortable 4-Sterne-Haus bei Lamego ist, so harmonisch fügt es sich in die Umgebung ein. Denn genau wie die Weinberge ist auch das Gebäude terrassenförmig angelegt. Aus fast allen Zimmern hat man einen wunderbaren Blick auf den Fluss. Und auch im hauseigenen Satsanga-Spa mit Hallenbad, Dampfbad, Vichy-Dusche und Fitnessbereich ist die Umgebung allgegenwärtig: Einige der Behandlungsräume wurden direkt in den Fels geschlagen – das schafft eine Atmosphäre, in der sich Entspannung fast automatisch einstellt. Seit neuestem werden Gäste mit einer speziellen Weinmassage verwöhnt.

Das Abendessen nimmt man in dem modern gestalteten Restaurant oder – noch schöner – auf der großzügigen Panoramaterrasse ein. Zu den ambitionierten und von regionalen Traditionen geprägten Köstlichkeiten, die Küchenchef Francisco Ferreira hier servieren lässt, passen die feinen Tropfen aus dem Schwesterhotel Vila Galé Douro Vineyards oder der Nachbarschaft natürlich perfekt.

Am Tag dann lockt die Umgebung, etwa in Form einer Fahrt mit der nostalgischen, von einer Dampflok gezogenen Bahn durch das Douro-Tal – der Bahnhof von Peso da Régua ist nicht weit vom Hotel entfernt. Und dann gibt es natürlich rundum jede Menge Weingüter zu besuchen, Quintas, in denen die besten Tropfen Portugals zur Perfektion heranreifen. Lohnenswert ist auch ein Ausflug zu den Sektkellereien von Raposeira und Murganheira, die einige der besten Espumantes Portugals produzieren.

Wenn man dann am Abend bei einem guten Glas Wein wieder auf der Terrasse des Vila Galé Collection Douro sitzt und unten auf dem Douro ein Kreuzfahrtschiff vorüberziehen sieht, muss man nur die Augen schließen – und schon glaubt man sich in alte Zeiten versetzt, als hier die großen, bis obenhin mit Fässern beladenen Rabelos (Lastkähne) in Richtung Porto aufbrachen, wo der Rebsaft schließlich zu bestem Portwein veredelt wurde.

Eine Übernachtung im Doppelzimmer kostet ab 110 Euro für zwei Personen inklusive Frühstück.

Vila Galé Clube de Campo

Einst war der Alentejo die Kornkammer Portugals. Immer öfter aber sieht man zwischen goldgelben Weizenfeldern, knorrigen Korkeichen und alten Olivenbäumen große Weinfelder, die sich über die dünn besiedelte Hügellandschaft zwischen Lissabon und der Algarve ziehen.

Für Weinkenner gilt der Alentejo längst als „Kalifornien Portugals“ – nicht nur, weil hier die Sonne verlässlich und mit großer Kraft auf die Landschaft strahlt und so den Grundstock für exzellente Tropfen legt, sondern auch wegen der Kellereien, in denen die reifen Trauben verarbeitet werden: In den letzten 20 Jahren wurden hier viele Millionen in innovative Technik investiert, und so entstehen im Alentejo heute kraftvolle, runde Gewächse, die Moderne und Tradition aufs Beste vereinen.

Mitten in der authentischen Hügellandschaft des Alentejo und unweit der über 2000 Jahre alten Festungsstadt Beja findet man den Vila Galé Clube de Campo – ein auf einer ehemaligen Farm gelegenes, charmantes Land-hotel, das seinen Gästen allen modernen Komfort bietet und auf dem die Landwirtschaft bis heute eine große Rolle spielt. Im Zentrum steht dabei das hauseigene Weingut Santa Vitória, das weithin geschätzte Rot-, Weiß- und Roséweine hervorbringt. Es versteht sich fast von selbst, dass Hotelgäste die Kellerei besichtigen und sich von den Weinmachern den Prozess des Kelterns ausgiebig erläutern lassen können. Und natürlich darf man die hier erzeugten Gewächse in fachkundiger Begleitung auch verkosten.

Wer noch tiefer in die Kunst der Önologie eintauchen will, hat während der Erntezeit im Herbst die Gelegenheit dazu: Gäste können mithelfen, wenn die reifen Trauben von den Rebstöcken geschnitten werden und dabei sein, wenn die Früchte in traditionellen großen Steinbottichen (Lagares) mit den Füßen ausgepresst werden. Das ist einerseits harte Arbeit, andererseits ein geselliges Vergnügen, zu dem unbedingt deftige Verpflegung, Musik und natürlich das eine oder andere Gläschen aus der Ernte des Vorjahres gehören.

Köstliche Tropfen anderer Art gustieren Gäste in der neuen Ölmühle des Gutes und erfahren bei Führungen viel Wissenswertes zur Herstellung des schmackhaften Olivenöls.

Langweilig wird’s den Gästen auch außerhalb der Erntezeit nicht: Man kann zum Beispiel die Umgebung auf dem Rücken eines Pferdes, bei einer Kutschfahrt oder auf dem Quad erkunden, auf dem zum Gut gehörenden See mit dem Kanu paddeln, den Alentejo bei einer Ballonfahrt aus der Luft kennenlernen oder im kleinen Lehrgarten seine botanischen Kenntnisse verfeinern – was bei den jüngsten Besuchern so gut ankommt wie die Begegnung mit Eseln, Schafen, Ziegen und Lamas im Streichelzoo. Auch Pfirsiche und verschiedene Gemüsesorten werden auf dem Gelände der Farm angebaut und zum Teil im Restaurant „Pavilhão da Caça“ verarbeitet.

Natürlich kann man im Vila Galé Clube de Campo auch einfach nur Relaxen – am Pool im Freien, im modernen Wellnessbereich oder ganz einfach in der Hängematte. Am besten mit einem schönen Glas Wein in der Hand. So ist das Landleben ungemein entspannend... Eine Übernachtung im Doppelzimmer kostet ab 90 Euro für zwei Personen inklusive Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 27.10.2019

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