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Morgengruß von Helmut Harff: Novemberbeginn

Halloween, Reformationstag, Weltvegantag und Allerheiligen

Das ist gerade eine ganz besondere Zeit. Gestern war der heidnische Tag des Jahres schlechthin – es war Halloween. Zeitgleich begangen die ostdeutschen Bundesländer mit Ausnahme von Berlin sowie Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein den Reformationstag.

Was ich beobachten konnte war, dass viele Menschen gruslig verkleidet unterwegs waren, es überall Halloween-Partys gab und Kinder völlig losgelassen und phantasievoll kostümiert „süßes oder saures“ forderten. Und was passierte in den Kirchen? Nicht viel, wenn sie überhaupt ihre Pforten öffneten. Man freute sich über den Feiertag und den Brückentag. So hatte man erst Zeit, sich aufwendig zu schminken und für Halloween zu stylen und heute kann man ganz in Ruhe seinen Kater auskurieren.

Auch bei der Besten Frau und mir klingelten gestern kleine und größere Kinder und hofften auf viele Süßigkeiten. Die furchterregenden Gestalten sackten alles ein, was sie bekommen konnten. Niemand frage, ob das Zeug gesund sei, wie hoch der Zuckeranteil ist oder ob die Süßigkeiten eventuell vegan sind. Warum sie das sollten? Na, weil man das im 21. Jahrhundert doch immer und überall so macht. Das umso mehr, als nun heute der Weltvegantag ist.

Ich wusste gar nicht, dass es diesen Tag gibt, aber wundern tut es mich selbstverständlich nicht. Wikipedia verrät, das der Weltvegantag (englisch World Vegan Day) ein internationaler Aktionstag ist, der erstmals am 1. November 1994 anlässlich des fünfzigsten Jahrestags der Gründung der Vegan Society stattfand und seitdem jährlich am 1. November gefeiert wird.

Deutlich älter und bekannter ist der Tag, der heute in den katholisch geprägten Bundesländern Feiertag ist. Ich meine Allerheiligen. An diesem Tag wird aller Heiligen, Märtyrer und Verstorbenen gedacht. Die Gräber auf den Friedhöfen werden von den Angehörigen geschmückt. Diese Tradition ist seit dem 1. Jahrhundert nach Christi belegt. Papst Gregor III. weihte eine Kapelle in der Basilika St. Peter allen Heiligen und legte den Feiertag auf den 1. November. Papst Gregor IV. dehnte 839 den Gedächtnistag auf die ganze Kirche aus.

So viel zur Geschichte. Ich hoffe, dass die Katholiken eher als die Protestanten heute den Weg in die Kirche finden. Gemeinsam mit den Protestanten und den Ungläubigen trifft man sich aber sicher dieser Tage auf den Friedhöfen zum Schmücken der Gräber. Dafür kann man sich allerdings bis zum Totensonntag noch Zeit lassen.

Ach ja, dann ist dieser 1. November noch ein trauriger Tag für alle Raucher in Österreich und die Besucher der Alpenrepublik. Dort herrscht nämlich ab heute ein nahezu vollständiges Rauchverbot. Es drohen massive Strafen auch für die Nutzer von E-Zigaretten. Ist so eine Entscheidung gerade am Weltvegantag und an Allerheiligen wirklich eine gute? Tabak ist so vegan, wie etwas nur vegan sein kann und die Wirte gedenken an Allerheiligen vor allem dem Heiligen Abraham, dem Schutzpatron der Gastwirte.

Ich gedenke jetzt den Heiligen Bernhard, Nikolaus, Honorius, Michael und Donatus. Alle gelten als Schutzpatrone der Bäcker.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 01.11.2019

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