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08.08.2020

 

 


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Morgengruß von Helmut Harff: Nachhalltig

Messer, Messer – und noch viel mehr auf der Ambiente

Gestern machten sich die Beste Frau der Welt – sie ist ja auch die Chefin der frauenfinanzseite.de – und ich uns auf den Weg nach Frankfurt. Ziel war die Messe „Ambiente“, auf der sich alles um das Thema Wohnen dreht. Unser Terminkalender ließ nur den Besuch von vier Hallen zu.

In diesen vier Hallen dreht sich alles um das Thema Kochen, Geschirr und Gläser. Das Angebot ist einfach überwältigend. Ehrlich, ich möchte nicht Einkäufer sein. Ich wüsste nicht, wo ich hingehen sollte, wenn ich das Angebot in meinem Geschäft mal ändern wollte. Und, die meisten Besucher der Fachmesse in der Main-Metropole waren eben Einkäufer.

Da hatten wir es einfacher. Wir hatten gestern Termine und ansonsten blieben wir da hängen, wo uns etwas ins Auge fiel. Nur gut, dass das im übertragenen Sinn gemeint ist.

Doch was fiel ins Auge: Messer, Messer und noch einmal Messer. Die einen werden in Deutschland nicht nur komplettiert, sondern auch hier geschmiedet, die anderen kommen aus dem Messerland schlechthin – aus Japan. Und dann gibt es noch die, die ihren Geburtsort lieber verschweigen. Die einen sind reine Gebrauchsgegenstände, die anderen – und das sind die für uns Männer – sind wahre Schmuckstücke, wunderschön, wunderpraktisch und wunderteuer. Da kann man schon mal 5.000 Euro oder mehr ausgeben – für ein Messer. Doch davon haben dann auch noch die Urenkel etwas.

Wahrscheinlich nicht so lange wird vieles von dem Geschirr halten, das wir begutachtet haben. Das war mal aus Kunststoff, mal aus Steingut, mal aus Keramik und mal aus Porzellan. Neben den Service für die Festtafel einte eigentlich alle Anbieter eines: Kombinieren ist das Motto der Zeit. Vieles passt zusammen, viele Teile kann man mit wenigen neuen zu einem neuen Bild auf dem Tisch zusammenstellen. Da passt weißes, zu buntem, da passt dann auch etwas weihnachtliches oder etwas österliches zu dem, was man schon im Schrank hat.

Ich halte diesen Trend für chic, für preisbewusst und vor allem für nachhalltig. Nein, das ist kein Schreibfehler. Da ich immer nicht weiß, was ein Hersteller mit nachhaltig meint, finde ich nachhalltig deutlich sinnvoller. Das bezeichnet für mich Dinge, die eben einen Nachhall haben – Messer, die Jahrzehnte halten, Geschirr, das man je nach Gusto und Anlass kombinieren kann, das man immer wieder ergänzen kann. Das hallt wirklich nach.

Wenn man dann seine Tafel, aber auch seinen Frühstückstisch mit schönen Gläsern bestückt, dann hallt das auch bei einem selber nach, denn ein schön gedeckter Tisch macht einfach Lust aufs Leben, im besten Fall sogar gute Laune.

Nun haben viele von uns den Schrank voll Geschirr – wir auch. Braucht man da überhaupt neues? Ja und nein: Man kann auch das eigene Geschirr kombinieren. Da ist erlaubt, was gefällt. Warum nicht eine irdene Müslischale auf einen der übrig gebliebenen Goldrand-Teller stellen? Man kann aber auch mal seinen eigenen Bestand durchforsten und sich dann auf machen, das eine oder andere Teil dazukaufen.

Bei Nachhalltigkeit fallen mir noch zwei Dinge ein: Ich erfuhr, dass Geschirr aus Kunststoff nicht aus Recyclingmaterial hergestellt werden darf, weil man nie weiß, was da recycelt wurde. Toll fand ich auch, dass das gute Emailgeschrirr wieder fröhliche Urstände feiert.

Ach ja, was mit großem Nachhall in die Küchen drängt, sind hochwertige und sehr langlebige Töpfe und Pfannen. Wenn einem dann einer der renommiertesten Pfannenhersteller erklärt, dass man eigentlich nur drei Pfannen – eine aus Eisen, eine aus Edelstahl und eine beschichtete – braucht, so macht uns Hobbyköche mit einer ganzen Pfannenparade das etwas unsicher. Doch die Betonung lag selbstverständlich auf eigentlich. Wieso sonst gibt es die Pfannen für jeden Zweck und in jeder Größe?

Ich freue mich jetzt auf das Frühstück mit der Besten Frau der Welt am bunt gedeckten Tisch.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

Foto: Villeroy & Boch

 


Veröffentlicht am: 08.02.2020

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