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09.08.2020

 

 


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Endlich wieder Urlaub

Das Pillerseetal punktet mit Abenteuern in der Einsamkeit

Bilderbuch-Berge und Bade-Seen verstecken sich im östlichsten Zipfel der Kitzbüheler Alpen. Gäste atmen mit Sicherheit durch. Flexible Storno-Regeln befreien von Risiken.

Schon in wenigen Tagen dürfen in Österreich Restaurants und Gaststätten wieder öffnen, am 29. Mai dann die Beherbergungsbetriebe. Das sind im Pillerseetal vor allem Ferienwohnungen, kleine Pensionen und familiengeführte Hotels. Wer in der Abgeschiedenheit durchatmen und zu sich selbst kommen möchte, ist hier genau richtig. Österreicher mit Liebe zur alpinen Abgeschiedenheit ohnehin, aber auch Deutsche, die noch nicht wissen, wann sie wieder ins Nachbarland reisen dürfen, können mit dem Träumen schon einmal anfangen und sich in ihrer Lieblingsunterkunft einbuchen. Bis zu zwei Tage vor Urlaubsbeginn kann in vielen Unterkünften kostenlos storniert werden.

Das Pillerseetal, das sich im östlichsten Zipfel der Kitzbüheler Alpen versteckt, ist für viele noch eine schöne Unbekannte. Bescheiden, bodenständig und mit Reizen, die es zu entdecken lohnt. „Wir haben auch vor Corona auf Authentizität gesetzt, das kommt uns jetzt zugute“, sagt Armin Kuen, Geschäftsführer des Tourismusverbands Pillerseetal. Keine lauten Hot Spots – sondern der weitsichtige und nachhaltige Aufbau einer Infrastruktur, die Gästen das alpine Leben in kleinteiligen Strukturen erleben lässt. Und das durchaus auf zeitgemäße Art.

„Museum goes Wild“ etwa ist ein Projekt, das die Bergbahnen Fieberbrunn gemeinsam mit dem Tiroler Landesmuseum umgesetzt haben, um Familien das Wissen um die schützenswerte Flora und Fauna auf spielerische Art näherzubringen. Der erste digitale Rundwanderweg Europas führt unterhalb des Wildseeloders (2118 m) durch die weite Almlandschaft und eröffnet neue Horizonte. Einfach unter www.museumgoeswild.at die App „Go Wild“ laden – und los geht’s. Wie funktioniert Klonen in der Natur? Warum können Pflanzen echte Verräter sein? Und wie ist es möglich, dass ein ganzes Gebirge auf Reisen geht? Amüsante Kurzfilme an den insgesamt zehn Stationen des Rundwegs geben fundierte Antworten aus Botanik, Zoologie und Erdwissenschaften. Aber nur, sofern man in die Nähe der Stationen kommt, denn ohne Wanderfleiß bleibt das Smartphone stumm. Soeben wurde das Angebot erweitert um „Museum plays wild“: Das sind die neuen acht Stationen rund um den Speichersee Streuböden an der Mittelstation der Bergbahn. „Wir haben trotz Krise weitergemacht“, sagt Armin Kuen, „denn wir glauben an unsere Zukunft.“

Zur Streuböden-Mittelstation oberhalb von Fieberbrunn führt ein wunderschöner Wanderweg. Einfach, breit und aussichtsreich, in 1,5 Stunden locker zu machen. Nach der erzwungenen Bewegungsarmut der vergangenen Wochen vielleicht genau das Richtige, um wieder loszulegen. Die Bahnen öffnen jetzt sukzessive: die Bergbahn Pillersee schon am 29. Mai, die anderen folgen.

Zurück zum Speichersee: Der ist natürlich bis auf kleine Wasserspiele am Rande nicht zum Baden gedacht. Dafür gibt es im Pillerseetal bessere Plätze, die eines gemeinsam haben: Wunderschöne, weite Uferbereiche. Für jeden gibt es den eigenen Privatstrand. Der Badesee Waidring trägt seine Bestimmung schon im Namen. Auch derr Lauchsee in Fieberbrunn mit nur vier Meter Tiefe erwärmt sich schon nach wenigen Sonnentagen. Während Schwimmer hier früh in die Saison starten, schätzen „Wellness“-Gäste die heilsame und schmerzlindernde Wirkung des Moorwassers. Der Pillersee selbst, nach dem das Tal benannt ist, hat auch im Hochsommer selten mehr als 20 Grad zu bieten – und damit die beste Abkühlung, die man sich wünschen kann. Hinzu kommen kleinere Seen wie der Wiesensee, die tatsächlich noch Geheimtipps sind. Einfach den Picknickkorb packen und den Tag mit der Familie genießen.

Urlaub – aber sicher: Das flexible Buchungssystem des Pillerseetals in den Kitzbüheler Alpen bietet vorbildliche Storno-Bedingungen.

Tourismusverband PillerseeTal – Kitzbüheler Alpen
Dorfplatz 1
A-6391 Fieberbrunn
Tel. +43 (0)5354 / 563 04
info@pillerseetal.at,
www.pillerseetal.at

Foto: Mike Jöbstl

 


Veröffentlicht am: 10.05.2020

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