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Morgengruß von Helmut Harff: Völkerfreundschaft

... muss gelebt werden

Wir kennen das: In der DDR wurde immer die deutsch-sowjetische Freundschaft beschworen, doch sich zu treffen, sich zu besuchen, das war eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Ich hatte allerdings auch nicht  den Eindruck, dass man im anderen Teil Deutschlands so ganz von der deutsch-amerikanischen Freundschaft überzeugt war.

Und heute? Wie ist es da um die Völkerfreundschaft bestellt? Da gibt es Städtepartnerschaften, von denen man zumeist erfährt, wenn man in Kommunen einfährt. Da steht häufig ein Schild, auf dem die jeweiligen Partner aufgelistet sind. Man reist auch – doch ob sich dadurch Freundschaften entwickeln? Und heute? Da bleibt man im Lande und die Friesen schließen vielleicht doch noch mit den Bayern und die Berliner mit den Schwaben Freundschaft. Schließlich soll ja Reisen verbinden. Doch passiert das auch, wenn man sich an den Nordseestrand legt oder man der 100.000. ist, der in diesem Jahr den Watzmann „bezwungen“ hat?

Nein, eine Freundschaft muss gelebt werden, es müssen die Menschen zusammen kommen. Das kann hier und da politisch unterstützt werden, aber wie heißt es so schön: Wichtig ist vor Ort. Und das ist angesichts der C-Krise und der täglich neuen Reisewarnungen kaum umzusetzen. Um so wichtiger ist es, die wenigen Möglichkeiten zu nutzen. Kann man in die eine Richtung gerade keine Freundschaften pflegen, kann man sich ja mal weiter umsehen, ob da nicht noch andere sind, mit denen man sich mal zusammen an einen Tisch setzen möchte, mit denen man das gleiche Hobby teilt, mit denen man mal ein Bier oder einen Wein trinken möchte, mit denen man sich sogar unterhalten möchte, obwohl man die Sprache des anderen kaum oder gar nicht spricht. Das geht entweder mit Händen und Füßen oder eben auf englisch – aber es geht.

Es geht vielleicht nicht auf Anhieb, schließlich ist man sich ja zuerst noch fremd. Doch wenn man zusammen singt oder wie in meinem Fall zusammen auf eine Runde auf dem Golfplatz unterwegs ist, dann kommen die Kontakte sozusagen von selbst zustande. Wer vier, fünf Stunden zusammen golft, wer die Schläge des anderen bejubelt und Bälle zusammen sucht, der macht das nicht lange stumm, der will sich verständigen und anschließend das verdiente Bier, den verdienten Prosecco gemeinsam genießen.

Diese Form von Völkerverständigung ist etwas, was vor allem „von unten“ kommt. Das ist gelebte Völkerverständigung. Man lernt den anderen kennen, schafft Vorurteile ab und stellt fest, dass es überall sympathische und weniger sympathische Zeitgenossen gibt. Vielleicht ein Beispiel? Sie kennen sicherlich das Vorurteil, die Polen klauen, da wird man sein Auto ganz schnell los. Sicherlich gibt es auch dort wie überall Menschen, die es mit dem Eigentum nicht genau nehmen. Doch bei unserem dreitägigen Besuch im Przytok Golf & Resort hatte wohl niemand sein Golfzeug ständig im Blick – und das ist schon mal einige tausend Euro, wenn nicht mehr wert. Warum auch, die Polen haben uns ja auch nie verdächtigt, sich bei ihnen bedienen zu wollen.

Wer den anderen wirklich kennenlernt, der sieht den einfach mit anderen Augen, der hat weniger Vorurteile. Ich hoffe, dass es nicht zulange dauert, bis wir Völkerfreundschaft „von unter“ wieder in alle Richtungen leben und erleben können.

Über unsere Golferlebnisse im benachbarten Polen werden die Beste Frau der Welt und ich garantiert nicht nur beim Frühstück noch viel zu erzählen haben.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Regina, Otto, Ralph

Foto: genussmaenner.de

 


Veröffentlicht am: 07.09.2020

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