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Hast Du Dir Dein Glück verdient?

... fragt sich Dr. Ilona Bürgel

Findest Du auch, dass diese Frage schön doppeldeutig ist? Welcher Aspekt ist Dir beim Lesen als erstes aufgefallen? Der, ob es gerechtfertigt oder richtig ist, dass Du so glücklich bist, wie Du es bist? Oder der, wie viel Du dafür leistest, um glücklich zu sein?

Zu dieser Frage bin ich nicht nur durch den Weltglückstag am 20.3., sondern durch ein Erlebnis gekommen. Ich habe einige Zeit an der Ostsee gearbeitet, in einer schönen Ferienwohnung mit herrlichem Blick auf das Meer. Ein Foto davon schickte ich an meine Freundin. Sie schrieb sofort zurück "Du hast ein Glück".

Und ich? Wollte mich rechtfertigen! Ich begann, gedanklich mein Glück herunterzuspielen. Glücklicherweise nahm ich meine Gedanken wahr, bevor ich schrieb - und erschrak. Wieso konnte ich nicht einfach denken: "Ja, ich habe Glück"?

Glück darf ich nur haben, wenn ich etwas dafür leiste

Bist du auch wie ich bin mit dem Spruch "erst die Arbeit, dann das Vergnügen" groß geworden?

Zwar habe ich bereits vor einigen Jahren erkannt, dass das so nicht stimmen kann und beschlossen, den Spruch umzudrehen. Doch so ganz in Fleisch und Blut übergegangen ist mir diese neue Sicht noch nicht. "Man bekommt nichts geschenkt" ist ein anderer Spruch, der in die gleiche Richtung zielt.

Ist es nicht sogar manchmal so, dass wir argwöhnisch werden, wenn uns jemand etwas Gutes tun, Arbeit abnehmen oder unerwartet etwas schenken will?

Außerdem stimmt der Spruch gar nicht. Wir alle bekommen viel geschenkt. Das beginnt mit unserem Leben. Geht weiter mit den vielen Dingen, die Eltern, Freunde, ja sogar Arbeitgeber uns schenken oder kostenlos zur Verfügung stellen.

Ich kann es schwer aushalten, mehr Glück zu haben als andere

Vor allem für uns Frauen ist Zusammenhalt und die Pflege guter sozialer Beziehungen ein wichtiges Anliegen. Wir wollen dafür sorgen, dass es möglichst allen gut geht. Am besten noch allen gleich gut.

Sein Glück mit dem Glück anderer zu vergleichen macht keinen Sinn. Jeder hat andere Bedürfnisse und Glücksfaktoren. Musik ist für den einen der Himmel auf Erden, für andere Belastung. Ebenso ist es mit schöner Kleidung, einem Haustier oder öffentlicher Aufmerksamkeit.

Viel von dem einen oder anderen zu haben heißt nicht, dass wir damit anderen etwas von deren Glück wegnehmen.

Glück haben und glücklich sein sind zwei verschiedene Themen

Das bringt uns zu der Überlegung, dass wir das "Glück haben" nicht direkt beeinflussen können. Ich muss Lotto spielen, wenn ich gewinnen will. Ob dies eintritt, ist unabhängig von mir. Ich kann viel für meine Gesundheit tun. Ob ich vollkommen gesund bleibe, hat trotzdem Zufallsfaktoren.

Was ich immer steuern kann ist, wie glücklich ich bin. Ich kann immer sofort etwas tun, was mich glücklich macht, sei es richtig gut zu essen oder auszugehen oder einen guten Film anzusehen. Wir erwarten dann allerdings sehr viel von diesen Glücksmomenten und investieren entsprechend viel. Es ist jedoch ein Irrtum zu meinen, dass dieser Glückszustand lange anhält. Das Glück eines Essens oder Spiels ist schnell vorbei.

Langfristiges Glück entsteht vor allem durch sinnvolles Tun. Das kann darin bestehen, etwas Neues zu lernen, es kann auch eine gemeinsame Aktivität mit anderen sein.

Über eine gelungene Weihnachtsfeier sprechen wir länger als über eine neue Anschaffung. Langfristig glücklich macht es auch, wenn wir uns weiter entwickeln.

Zurück zu meiner Freundin. Nach meinen Reflexionen hab ich ihr mit einem glücklichen Smiley geantwortet. Es stimmt. Ich habe oft Glück. Und ich bin oft glücklich. Ich werde dies noch bewusster genießen und andere damit anstecken. Hoffentlich auch Dich mit diesen Zeilen.


PS:
Hier kannst Du meinen ersten Film nach 6 Monaten Drehpause zum Glücksfaktor Zeit sehen (10 min). Passender Weise trägt er den Titel "Lass Dir Zeit". Wenn meine Arbeit wichtig für Dich ist kannst Du mich unterstützen, indem Du meinen Kanal abonnierst, den Film kommentierst, teilst oder ein Like gibst.  

PPS: Hast Du überhaupt schon meine neue Webseite gesehen? Ich fühle mich sehr wohl damit.

 


Veröffentlicht am: 10.03.2021

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