
Geht es um die „große“ Politik, um Krieg und Frieden, so ist oft von den Großmächten die Rede. In den meisten Fällen meint man dabei USA, China und Russland.
Doch wann ist ein Staat eine Großmacht? Bei Wikipedia ist zu lesen: „Als Großmacht bezeichnet man einen souveränen Staat, der einen wesentlichen geopolitischen, strategischen Einfluss hat oder ausübt. Länder, die den Anspruch hegen, eine Großmacht zu sein, oder die diesen Status bereits innehaben, üben mitunter eine Großmachtpolitik oder einfach Machtpolitik aus.“ Der gute alte Brockhaus definiert den Begriff „Großmacht“ als Bezeichnung „für einen Staat, dessen Stellungnahme im internationalen Leben (Diplomatie, Friedensschlüsse, Kongresse) berücksichtigt werden musste, weil er sich sogar im Kampf mit der Mehrzahl der anderen Großmächte machtmäßig behaupten konnte“.
Doch was können die Großmächte wirklich, außer großmäulig zu sein? Wer tanzt wirklich nach ihrer Pfeife, wer hat wirklich etwas davon, unter die Fittiche von einen der drei Mächten zu schlüpfen? Sind die drei wirklich die Riesen, wie sie selber glauben? Ich glaube das nicht. Konnten die Sowjetunion (Russen) oder die USA das arme Afghanistan besiegen? Gelang das der USA mit Hinblick auf den Iran? Können China, Russland oder die USA wirklich die Welt wirtschaftlich untereinander aufteilen?
Nein, so mächtig, wie die drei tun sind sie nicht. Ja, die sind Tiger – in sehr vielen Fällen aber nur Papiertiger, die immer wieder als Bettvorleger enden.
So ein Fell liegt auch unter dem Tisch, an dem ich gleich mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt genieße.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Jutta, Hilmar, Hilarius
Bild: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Großmächte?
… sind das doch nur zahnlose Tiger?
Veröffentlicht am: 13.04.2026
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