
Heute ist Feiertag, „Tag der Arbeit“. Den verdanken wir Arbeitern in Australien und den USA, die schon Ende des 19. Jahrhunderts für ihre Rechte auf die Straße gingen. Wohl nicht um Arbeitnehmerrechte ging es im Nationalsozialismus. Ab 1933 wurde der 1. Mai als „Tag der nationalen Arbeit“ zum Feiertag erklärt.
Spätestens seit damals gehören zum 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“ auch Slogans. Mein ganz persönlicher Slogan wäre „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.“ Den kennen wir aus dem Song von Geier Sturzflug. Ja, die Zeiten sind sicherlich nicht nur aus meiner Sicht nicht die besten. Es läuft einfach nicht rund in unserem Land. Überall kriselt es, überall rieselt der Beton, gehen Arbeitsplätze verloren, verpassen wir national und international den Anschluss. Es läuft einfach nicht rund.
Das wird sich mit einem „weiter so“ sicherlich nicht ändern – ganz im Gegenteil. Deshalb hilft es nur, die Arme hochzukrempeln, sich einen Kopf zu machen, Dinge neu denken. Wie das? Ganz einfach: „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt.“ Wir müssen nicht noch mehr Arbeit in die Organisation unserer Freizeit investieren, wir müssen wieder Arbeit in Arbeit, die mit der Hand und vor allem die mit dem Kopf investieren. Ja, wir müssen wieder mehr in die Hände spucken. Ob das die Gewerkschaften auch so sehen.
Ich spucke jetzt in die Hände und mache Frühstück für die Best Frau der Welt und mich.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Feiertagsfrühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Arnold
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt
Mein Slogan für den „Tag der Arbeit“
Veröffentlicht am: 01.05.2026
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