
Klingt doch toll, was die Deutsche Bahn will – das völlige Alkoholverbot auf allen 5.400 Bahnhöfen. Gut, in den Wirtschaften auf den Bahnhöfen darf weiter Alkohol getrunken werden. Saufen geht also nur noch auf den großen Bahnhöfen, denn auf den meisten hat man ja die Gastronomie abgeschafft.
Doch mal ganz ehrlich, auf den allermeisten Bahnhöfen kann man sich auch nach dem Stichtag 15. Oktober 2026 zum gemeinsamen Trinken treffen. Da wird wohl nie jemand von der DR-Sicherheit und der Bundespolizei – die sollen das Verbot durchsetzen – auftauchen. Wie auch, wenn man dieses Verbot 24/7 wirklich durchsetzen will, so benötigt man über 60.000 Männer und Frauen vor Ort. Bisher hat die Bahn nicht einmal genügend Personal für den laufenden Betrieb.
Wobei, ich habe da eine Idee: Warum sollen die, die die Idee von Bahnchefin Evelyn Palla umsetzen sollen, nicht gleich auch noch Fahrkarten verkaufen, für saubere Toiletten sorgen?
Übrigens, für alle noch nicht im Rentenalter: Früher gab es solche Menschen, die Bahnhofsvorsteher. Das waren – so meine Erinnerung – zumeist ehemalige, lange gediente Soldaten, die auch gleich im Bahnhofsgebäude lebten. Nun gibt es kaum noch lang gedient Soldaten und die alten Bahnhofsgebäude hat die Bahn längst abgerissen, verkauft oder sie verfallen langsam. Wie heißt das: Früher war nicht alles schlecht.
Nicht schlecht ist mein Frühstück, auch wenn die Beste Frau der Welt fehlt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Daniel, Daniela, Stella, Julia
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Jetzt spinnen die total
… die bei der Deutschen Bahn
Veröffentlicht am: 21.07.2026
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