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Gärtnern ohne Torf mit Erfolg

Tipps für Pflanzenfreunde: Torffrei gärtnern, aber richtig



(djd). Es geht sehr gut auch ohne Torf: Wer sich beim Pflanzen im eigenen Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon bewusst für torffreie Erden entscheidet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Moorböden. 

Der Hintergrund: Moore zählen zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern der Erde. Obwohl sie nur einen kleinen Teil der Landfläche ausmachen, speichern sie mehr Kohlenstoff als jedes andere Ökosystem. Wird Torf abgebaut und in Blumenerden genutzt, wird der über Jahrtausende gebundene Kohlenstoff als CO2 mit der Zeit freigesetzt. Weniger Torf in Blumenerden trägt somit zum Erhalt von Moorböden bei. Der Umstieg ist unkompliziert, torffreies Gärtnern ist praxistauglich, wenn Pflanzenfreunde dabei einige grundlegende Tipps beachten.

Bundesweite Aktionswoche „Torffrei gärtnern!“

Diesem wichtigen Thema widmet sich die bundesweite Aktionswoche „Torffrei gärtnern!" (BATG) vom 13. bis 22. März 2026. Bereits zum dritten Mal ruft das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner in ganz Deutschland dazu auf, beim Start in die neue Gartensaison auf torffreie Erde umzusteigen. Getragen wird die Aktionswoche von einer breiten Allianz aus Substratherstellern, Handel, Verbänden, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Institutionen sowie wissenschaftlichen Projekten. Die Beteiligten rufen dazu auf, beim Kauf von Blumenerde genau hinzusehen. Verlässliche Orientierung bieten Hinweise wie „torffrei“ oder „ohne Torf“ auf der Verpackung sowie Umweltzeichen wie der Blaue Engel, der ausschließlich vollständig torffreie Produkte kennzeichnet, oder Horticert für eine nachhaltige Produktion der eingesetzten Torfersatzstoffe. Bezeichnungen wie „torfreduziert“ oder „torfarm“ sind dagegen nicht eindeutig geregelt und können weiterhin hohe Torfanteile von bis zu 70 Prozent bedeuten.

Praxisnahe Tipps für den Umstieg

Torffreie Erden unterscheiden sich in ihrer Anwendung von klassischen torfhaltigen Substraten. Sie speichern Wasser weniger gut und sind mikrobiell aktiver. Das erfordert kleine Anpassungen, bringt aber bei richtiger Anwendung ebenso gute Ergebnisse. Zu den wichtigsten Empfehlungen gehören: Pflanzen vor dem Einsetzen gut wässern, häufiger, aber in kleineren Mengen gießen, regelmäßig und bedarfsgerecht düngen und angebrochene Erde zeitnah verbrauchen. Für nahezu jedes Pflanzvorhaben gibt es inzwischen passende torffreie Substrate. Weitere Tipps sowie eine Produktdatenbank sind etwa auf www.torffrei.info zu finden.

Foto: djd/FNR/Dario 

 


Veröffentlicht am: 11.03.2026

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