
(djd). Mit der blauen Stunde zwischen Tag und Nacht entfaltet der Garten eine besondere Magie. Wenn die Konturen der Bäume verschwimmen und die ersten Sterne sichtbar werden, schlägt die Stunde der Lichtgestaltung.
Die Gartenbeleuchtung kann heute mehr, als nur Wege auszuleuchten. Zugleich wächst das Bewusstsein dafür, Licht im Außenraum sparsamer und rücksichtsvoller einzusetzen. Gefragt sind deshalb Lösungen, die dank Solartechnik mit wenig Energie auskommen und die Tiere im Garten möglichst wenig stören.
Viel Atmosphäre mit wenig Aufwand
Eine individuell abgestimmte Beleuchtung im Außenbereich ist ein echter Stimmungsaufheller. Das aufwendige Vergraben von Stromleitungen über das gesamte Grundstück ist dabei schon lange überflüssig. Moderne Systeme verbinden Flexibilität mit einfacher Handhabung. Anbieter wie Paulmann setzen dabei auf Lösungen, die mit einem zentralen Stromanschluss und ergänzender Solartechnik arbeiten, beispielsweise das Plug & Shine System. Ist der im Solarpanel integrierte Speicher nach mehreren Stunden erschöpft, wechselt das System automatisch auf den Netzbetrieb. Unter www.paulmann.de finden sich weitere Informationen zu dem System. Ob punktuelle Strahler, die Lieblingspflanzen anleuchten, flache LED-Strips zur Akzentuierung von Bodenkanten und Beeten oder Lichterketten für Geländer, bei der Lichtplanung kann sich die eigene Kreativität frei entfalten. Für die Sicherheit auf Wegen sorgen Pollerleuchten, während Einbauleuchten im Boden diskrete Orientierungspunkte setzen.
Tierfreundliches Licht im Garten
Neben dem Lichtambiente steht gerade im Garten das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Die Solarleuchte Soala besteht zu 60 Prozent aus recyceltem Kunststoff und gewinnt ihre Energie autark. Nachhaltig wird Gartenbeleuchtung aber vor allem dann, wenn sie sparsam eingesetzt wird: lieber punktuell als flächig, lieber zeitlich begrenzt als die ganze Nacht. Denn künstliche Beleuchtung beeinflusst Insekten, Vögel und andere nachtaktive Tiere.
Dämmerungssensoren, Timer und andere Steuerungen können dabei helfen, Licht nur dann bereitzustellen, wenn es wirklich gebraucht wird. Tipp: Je höher der Rotanteil im Licht ist, desto weniger anziehend wirkt es auf Insekten. Experten raten daher zu warmweißen Farbtemperaturen unter 3.000 Kelvin. Das Goldlicht mit 2.200 Kelvin ist gemütlich und hat eine geringe Anlockwirkung. Um den natürlichen Lebensraum nicht zu stören, sollte man auf indirekte Beleuchtung setzen und niemals Brut- oder Nistplätze direkt anstrahlen. Ebenso wichtig sind dunkle Zonen, in die sich Tiere ungestört zurückziehen können. So entsteht ein Außenraum, der Atmosphäre schafft, ohne seine eigene Nacht zu verdrängen.
Foto: djd/Paulmann
Stimmungsvolle Lichtakzente für den Garten
Mit Solarenergie Atmosphäre schaffen und Licht tierfreundlich planen
Veröffentlicht am: 05.04.2026
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