
Der klassische Minimalismus wandelt sich. Was einst als kühle, strenge Formensprache die Einrichtungswelt prägte, entwickelt sich zunehmend zu einem wärmeren, emotionaleren Stil – dem sogenannten „Soft Minimalism" oder „Warm Minimalism". Dieser Wandel spiegelt den gesellschaftlichen Wunsch nach Entschleunigung und einem Zuhause wider, das nicht nur funktional, sondern auch emotional einladend und beruhigend wirkt.
Die Reduktion bleibt weiterhin das bestimmende Prinzip. Doch der neue Leitspruch lautet nicht mehr „weniger ist mehr", sondern: „Weniger, aber dafür bewusster." Farben, Formen und Materialien greifen harmonisch ineinander, ohne sich gegenseitig zu dominieren – das Ergebnis ist eine Atmosphäre, die Ruhe ausstrahlt und gleichzeitig emotional berührt.
Soft Minimalism auf dem Tisch: Pura
Dieser Trend zeigt sich auch in der Tischkultur, wo Funktion, Ästhetik und Atmosphäre unmittelbar zusammenkommen. Ein im Stil des Soft Minimalism gedeckter Tisch wirkt aufgeräumt, aber nicht karg; schlicht, aber nicht langweilig; hochwertig, ohne sich aufzudrängen. Jedes Element – ob Porzellan, Glas oder Besteck – fügt sich harmonisch ins Gesamtbild ein, ohne einzeln hervorzustechen. Gleichzeitig hat jedes Einzelteil seine Berechtigung, dort zu sein.
Genau diesen Zeitgeist greift die Kollektion Pura von Villeroy & Boch auf. Das reinweiße Premium Bone Porcelain transportiert die kühle Präzision des klassischen Minimalismus, während die fließende, von der Natur inspirierte Formensprache die Wärme des Soft Minimalism verkörpert.
„Pura verbindet die klare Ästhetik des klassischen Minimalismus mit der sinnlichen Wärme des Soft Minimalism – und trifft damit genau die aktuelle Sehnsucht nach unaufgeregter Ästhetik", so Claudia Knaupp, Executive Vice President Marketing Dining & Lifestyle und Global Branding bei Villeroy & Boch.
Weniger, aber bewusster
Der Minimalismus erfindet sich neu und beeinflusst die Tischkultur
Veröffentlicht am: 07.07.2026
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