
(djd). Schränke, Bücherkartons, Küchenutensilien oder zerbrechliche Erbstücke: Wer sparen will, kann den Umzug in eine neue Wohnung ganz oder teilweise mit dem eigenen Auto organisieren. Der Kofferraum eines Pkw ist allerdings schneller voll, als man denkt.
Deshalb sollte vor dem Packen eine realistische Bestandsaufnahme stehen. Wie viel passt tatsächlich ins Auto? Was wiegt das Umzugsgut? Und was ist zu sperrig? Bei der Beladung zu beachten sind das zulässige Gesamtgewicht und Achslasten, zudem darf das Auto mit Ladung maximal 2,55 Meter breit und vier Meter hoch sein. Wer sehr viele oder große Möbel befördern muss, sollte auch die Kosten eines Miettransporters vergleichen.
Schweres nach unten, alles gut sichern
Beim Einladen gilt: Schwere Gegenstände gehören weit nach unten, leichtere nach oben. Freiräume lassen sich mit Decken oder Handtüchern auspolstern. Wichtig ist, dass die Ladung bei einer Vollbremsung oder einem Ausweichmanöver nicht verrutschen kann. Antirutschmatten und Spanngurte leisten dabei gute Dienste. Spiegel und größere Gegenstände aus Glas sollten besonders gut gepolstert und möglichst aufrecht stehend transportiert werden, Schutz braucht auch empfindliche Elektronik. Pflanzen lassen sich in Kisten fixieren. Wer einen Umzug in Eigenleistung plant, findet auf Portalen wie www.acv.de ausführliche Tipps zu diesem und weiteren Mobilitätsthemen.
Volles Auto, andere Fahreigenschaften
Ein schwer beladenes Auto fährt sich anders als gewohnt: Der Bremsweg kann länger werden, in Kurven oder bei Ausweichmanövern reagiert das Fahrzeug träger. Deshalb heißt es: mehr Abstand halten, vorausschauend fahren und Kurven sowie schlechte Straßenabschnitte mit angepasstem Tempo nehmen. Vor der ersten Fahrt lohnt sich ein Blick auf den Reifendruck und die Hinweise des Fahrzeugherstellers.
Auch an den Stellplatz und Helfer denken
Wer direkt vor der alten und neuen Wohnung laden und ausladen möchte, sollte sich frühzeitig um einen geeigneten Stellplatz kümmern. Eine offizielle Halteverbotszone bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde zu beantragen, kann das Be- und Entladen erheblich erleichtern. Eigenmächtiges Absperren etwa mit Stühlen, Mülltonnen oder Klebeband gilt als Verkehrsbehinderung und kann mit Bußgeldern geahndet werden. Und falls Freunde beim Umzug helfen oder ans Steuer gehen, empfiehlt es sich, vorher kurz zu klären, welche Versicherung bei Schäden am Auto oder einem Unfall greift. So bleibt der Umzug am Ende vor allem das, was er sein sollte: ein guter Start in das Leben an einem neuen Ort.
Foto: djd/ACV Automobil-Club Verkehr/Getty Images/StefaNikolic
Sicherer Transport ins neue Zuhause
Umzug mit dem eigenen Auto: Gut planen, richtig packen und umsichtig fahren
Veröffentlicht am: 04.11.2026
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