
Reisende profitieren in Phuket weltweit am stärksten von einem Adults-only-Angebot und zahlen im Durchschnitt 72 Prozent weniger, was einer Ersparnis von rund 1.279 Euro pro Woche entspricht.
Eine Analyse von freiheit+ auf Basis von 44.218 Angeboten in mehr als 50 beliebten Urlaubsdestinationen zeigt, wie deutlich die Preise für Unterkünfte mit und ohne Adults-only-Filter variieren, von spürbaren Einsparungen bis hin zu erheblichen Aufschlägen je nach Reiseziel.
Adults-only ist hier am günstigsten
Neben Phuket bietet auch Queenstown in Neuseeland deutliche Ersparnisse. Der Preisrückgang liegt dort bei 65,6 Prozent, was aufgrund des insgesamt höheren Preisniveaus einer durchschnittlichen Wochenersparnis von 2.263 Euro entspricht. Weitere Ziele mit markanten Vorteilen sind Barbados (–56,6 Prozent), die spanischen Cíes-Inseln (–52,0 Prozent) und Edinburgh in Schottland (–45,7 Prozent).
Wo Ruhe ohne Auf- und Abschlag möglich ist
In Europa zeigt sich ein breites Mittelfeld an Reisezielen mit nahezu ausgeglichenem Preisniveau. Madeira (+0,2 Prozent), die Slowenische Riviera (+0,6 Prozent) sowie Venedig und Porto (jeweils +2,2 Prozent) bewegen sich nur minimal über dem Ausgangswert. Auch auf Bali in Indonesien bleibt der durchschnittliche Aufschlag mit 3,26 Prozent gering. In all diesen Fällen liegt der typische Mehrpreis bei höchstens etwa 50 Euro pro Woche.
Preisfalle Adults-only: Wenn Stille plötzlich Luxus wird
An der Côte d’Azur verteuern sich Adults-only-Angebote um 90,2 Prozent, auf den Malediven um 86,8 Prozent. Ein Niveau, bei dem sich der Gesamtpreis nahezu verdoppelt. Damit bewegen sich viele Erwachsenenhotels in einer Preiskategorie, die sonst High-End-Resorts vorbehalten ist. Hinzu kommt Sansibar in Tansania mit einem Aufschlag von 65,56 Prozent. In Europa zeigen sich ebenfalls deutliche Aufpreise: Die Toskana verzeichnet ein Plus von 59,3 Prozent, Santorini liegt bei 44,8 Prozent und gehört damit zu den europäischen Regionen mit den stärksten Zuschlägen für Adults-only-Angebote.
Kai Töpel, Business Owner von freiheit+, kommentiert die Untersuchung: „Weltweit wird sehr unterschiedlich bewertet, was ein Urlaub unter Erwachsenen wert sein soll. Mancherorts bekommt man ungestörte Ruhe beinahe zum Nulltarif, anderswo wird sie zur exklusiven Ressource, die sich nur wenige leisten möchten. Genau diese Spannbreite zeigt: Freiheit entsteht dort, wo Menschen selbst entscheiden können, wie sie ihren finanziellen Spielraum nutzen, ob für ein Adults-only-Hotel mit maximaler Entspannung, eine längere Auszeit oder Erlebnisse, die den Urlaub aufwerten. Dieselbe Sehnsucht nach Stille kann zu völlig gegensätzlichen Preisschildern führen.“
Alle Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier.
Foto: Pixabay
Wo ein Urlaub ohne Kinder am günstigsten und wo am teuersten ist
freiheit+ hat die Preise von Unterkünften mit und ohne Adults-only-Optionweltweit verglichen
Veröffentlicht am: 09.01.2026
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