
Die Beste Frau der Welt und ich sind ja gerade auf Golfreise im Süden Spaniens. Bitte kein Neid, hier ist das schlechteste Wetter seit Jahrzehnten – nur Schnee gibt es nicht.
Aber es hat viele Menschen hierher auf die zahlreichen Golfplätze gezogen. So golft man jeden Tag mit anderen Menschen. Jeder hat einen anderen Leistungsstand, im Golf Handicap genannt. Und doch eint eines alle: Jeder will den Ball so gut wie möglich treffen, so wenig wie möglich Schläge je Loch brauchen.
Ja, das ist nicht nur beim Golf so. Jeder Erstklässler, der Fußball spielt, träumt davon Fußballweltmeister zu werden, jedes Kind, das Sport treibt, will mindestens bei Olympia starten. Doch wo sind die Kinder, die von der Professur, vom Nobelpreis träumen?l Ich kenne keinen Hobby-Sportler, dem seine erzielten Ergebnisse egal sind. Das trifft auch auf Menschen zu, die nicht so gerne arbeiten gehen.
Doch warum ist das so? Warum kämpfen faktisch alle sportlich Aktiven um Höchstleistungen, obwohl wir zumindest wirtschaftlich davon nichts haben? Was mich noch mehr beschäftigt, ist die Frage, warum wir das nicht alle auch im Job tun, in dem sich Höchstleistungen zumeist auch wirtschaftlich niederschlagen? Liegt es daran, dass wir uns unsere sportlichen Aktivitäten aussuchen, unsere Jobs eben nicht immer? Sollte das nicht zu der Schlussfolgerung führen, uns einen Job zu suchen, bei dem wir gerne einfach so Höchstleistungen Tag für Tag anstreben – wie eben auf dem Golf- oder Fußballplatz?
Bei meinem Frühstück mit der Besten Frau der Welt strebe ich immer Höchstleistungen an.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Adrian, Julian, Alice
Ich wünsche Ihnen einen genussvolles Frühstück.
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Warum sind wir so ehrgeizig
Meine Golfplatzgedanken
Veröffentlicht am: 09.01.2026
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