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Angekündigter CO2 Preis treibt Energiekosten in die Höhe

Das können Verbraucher tun

2020 wird für deutsche Haushalte ein hartes Jahr: Im Zuge der Energiewende und des angekündigten CO2-Preises erhöhen viele Anbieter bereits jetzt ihre Tarife. Im ersten Quartal sind die Preise für Strom, Gas und Öl auf ein neues Rekordhoch gestiegen, auch in den kommenden Monaten wird sich diese Entwicklung weiter fortsetzen.

Um der zusätzlichen Kostenbelastung entgegenzuwirken empfiehlt die Einkaufsgemeinschaft Cashback World Verbrauchern daher, vorsorglich Maßnahmen zu treffen - zum Beispiel durch geschickten Anbieterwechsel und Umstieg auf alternative Energien. Dabei gilt es, vor dem neuen Vertragsabschluss einige wichtige Punkte zu beachten, denn das Verbraucherverhalten hat entscheidenden Einfluss auf die zusätzlichen Kosten bei der Jahresabrechnung.

Mit dem ab 1. Januar 2021 in Kraft tretenden CO2-Preis werden sich die Kosten für fossile Brennstoffe stark verteuern. Für den durchschnittlichen deutschen Haushalt bedeutet das laut ersten Modellrechnungen einen zehnprozentigen Anstieg der Heizkosten, der bei vielen Anbietern bereits jetzt schon zu spüren ist. Nach aktueller Informationslage verteuern sich die Gaspreise dieses Jahr um bis zu 200 Euro, auch der Strompreis lag mit 30,01 Cent im Januar 2020 bei einem neuen Allzeithoch. Bei diesem Trend ist vorerst kein Ende in Sicht, bis 2025 soll die kommende CO2 Pauschale sich sogar noch mehr als verdoppeln.

“Wer sparen will, ist am besten damit beraten, den Anbieter zu wechseln”, erklärt Florence Hausemann, Geschäftsführerin dermyWorld Deutschland, dem Betreiber der Einkaufsgemeinschaft Cashback World in Deutschland. Angesichts der steigenden Preise bei den Gasgrundversorgern empfiehlt sich hier vor allem ein Wechsel zu privaten Anbietern, diese sind je nach Bundesland zwischen 14 und 20 Prozent günstiger. Ähnliches gilt auch für die Strompreise, mit einem neuen Anbieter kann man jährlich bis zu 720 € sparen. “Der Wechsel lässt sich oft schnell und unbürokratisch abwickeln und ist aktuell ganz einfach möglich”, so Hausemann weiter. Denn bei einer angekündigten Preiserhöhung haben Verbraucher das Recht zur Sonderkündigung und können ungeachtet der Laufzeitvereinbarung ihren Vertrag wechseln.

Vergleichsportale schaffen Übersicht

Um sich einen Überblick über die aktuelle Preislage bei den Energieanbietern zu machen, empfiehlt Hausemann die Nutzung von digitalen Vergleichsportalen: Dort kann man die unterschiedlichen Preismodelle nebeneinander betrachten und dann entscheiden, welcher Tarif individuell am besten passt. Bei größeren Kostenpunkten wie Heiz- und Stromkosten eignet sich für viele Verbraucher außerdem die Nutzung von Cashback Angeboten. Wird der Vertragswechsel über das Portal der Cashback World abgewickelt, bekommt der Kunde entweder einen Prozentsatz des Ausgabenwertes oder eine Einmalzahlung bei Vertragswechsel - je nach Angebot und Anbieter -  als Cashback gutgeschrieben und auf sein Konto ausgezahlt. Die Mitgliedschaft bei der Cashback World ist kostenfrei und bedarf lediglich einer Online-Registrierung auf dem Portal. Einzig bei Fernwärme sind Verbraucher auf den Anschluss beim Grundversorger angewiesen, hier gibt es stattdessen die Option, die Anschlussleistung an das Fernwärmenetz prüfen zu lassen. Ist sie zu hoch angesetzt, kann man um Anpassung bitten.

Geld sparen mit grüner Energie

Wer es drinnen gerne warm hat, sollte frühzeitig einen Umstieg auf alternative Energien in Erwägung ziehen - denn diese sind von der CO2 Besteuerung ausgenommen. Laut einer Studie der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (Irena) werden nachhaltige Angebote ab 2020 erstmals billiger sein als konventionelle Energietechniken, diese Entwicklung soll sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Durch eine umweltfreundliche Erneuerung der Heizungsanlagen können Eigentümer zusätzlich die Energieeffizienz ihrer Häuser steigern und die Nebenkosten langfristig senken. Für Modernisierungsmaßnahmen wie einen Hydraulischen Abgleich kann man Zuschüsse in Höhe von bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten vom Staat bekommen. Auch bei Elektrizität spielt das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle, denn sie wird in einigen Fällen noch aus Kohlekraftwerken gewonnen. Um unvorhergesehenen Zusatzkosten durch CO2-Tarife vorzubeugen, lohnt es sich daher, den eigenen Dienstleister zu recherchieren und sich gegebenenfalls vorsorglich nach einer umweltfreundlichen Alternative umzuschauen.

Smartes Heizen

Wie hoch der Zählerstand am Ende des Jahres ist, können Verbraucher durch ein nachhaltiges Verhalten auch selbst entscheidend mit beeinflussen. Vor allem im Winter sollte man die Fenster nicht kippen, sondern stattdessen Stoßlüften. Wichtig ist es vor allem, ein komplettes Auskühlen der Wohnräume zu vermeiden, auch wenn man selbst gerade nicht in der Wohnung ist. Die Temperatur konstant auf einem mittleren Level zu halten, ist nämlich um vieles energieeffizienter, als ein kaltes Zimmer neu zu erwärmen. Gleichzeitig sollten Verbraucher allerdings auch darauf achten, die Wohnung nicht zu stark aufzuheizen. Das ist zum einen schädlich für die Gesundheit, zum anderen kann man mit jeder Senkung der Raumtemperatur um 1 Grad die Heizkosten um 10 Prozent reduzieren.

 


Veröffentlicht am: 27.03.2020

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