(djd). Schlapp und antriebslos: Viele Menschen kennen das Gefühl als alltäglichen Begleiter. Sie erklären es sich durch den frühlingshaften Wetterwechsel oder durch mangelnden Schlaf. Dabei werden oft andere, weniger offensichtliche Gründe übersehen.
Atemaussetzer und zu wenig Flüssigkeit
Ein typisches Beispiel ist die Schlafapnoe. Dabei handelt es sich um wiederholte Atemaussetzer während der Nacht. Dadurch wachen Betroffene häufig auf, ohne es zu bemerken. Die Folge: Sie sind tagsüber müde und erschöpft. Die Apnoe sollte durch einen Arzt oder eine Ärztin diagnostiziert und gezielt, etwa mithilfe einer speziellen Atemmaske, behandelt werden.
Wer zu wenig trinkt, läuft ebenfalls Gefahr, andauernd gähnen zu müssen, sich schlecht konzentrieren zu können oder Kopfschmerzen zu bekommen. Deshalb lautet der Rat an Erwachsene, rund 1,5 Liter Wasser über den Tag verteilt zu trinken.
Vitamin-B12-Mangel ausgleichen
Ein weiterer häufiger, aber oft unbemerkter Grund ist ein Vitamin-B12-Mangel. Vitamin B12 ist essenziell für die Blutbildung, den Energiestoffwechsel und die Nervenfunktion. Wird der Körper nicht ausreichend damit versorgt, fühlen sich viele Betroffene energielos und matt. Auch Konzentrationsstörungen oder depressive Verstimmungen können Symptome des Mangels sein. Besonders Veganer und Vegetarier sind durch einen solchen Mangel gefährdet, da Vitamin B12 fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Auch ältere Menschen oder Personen mit bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen sind häufiger betroffen, da bei ihnen das in der Nahrung enthaltene Vitamin B12 oftmals schlechter in den Körper aufgenommen werden kann. Ebenso können Arzneimittel wie das Diabetes-Medikament Metformin oder Säureblocker die Aufnahme des Vitamins in den Körper stören und so für das Defizit verantwortlich sein. In solchen Fällen können hochdosierte Vitamin-B12-Tabletten wie B12 Ankermann helfen und einen Mangel wirksam ausgleichen. Es gibt sie rezeptfrei in der Apotheke. Ein Selbsttest im Internet hilft einzuschätzen, ob man unter einem Vitamin-B12-Mangel leiden könnte: www.b12ankermann.de/vitamin-b12-mangel/selbsttest/.
Ärztlichen Rat suchen
Zu den zahlreichen weiteren Ursachen für chronische Müdigkeit zählen Licht- und Bewegungsmangel. Aber auch eine Schilddrüsenunterfunktion, Infektionen oder gar ein Burnout können dahinterstecken, dass man sich wie gerädert fühlt. Vor dem Hintergrund dieser vielfältigen Möglichkeiten ist es wichtig, bei anhaltender Müdigkeit einen Arzt oder eine Ärztin zurate zu ziehen, um die genaue Ursache zu ermitteln und die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen.
Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox/PeopleImages.com
Ständig müde?
Diese Gründe für Erschöpfung werden häufig übersehen
Veröffentlicht am: 05.04.2025
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