Startseite  

01.12.2022

 

 

Like uns auf Facebook

Folge uns auf Twitter

 


 

Werbung


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Champagner und Gin

... zwei, die zusammengehören



Streng reguliert und herkunftsgeschützt, ist der Champagners Teil der französischen Identität. Dabei haben ihn die Engländer erfunden, auf deren Konto auch Gin geht. Zeit, beide zu kombinieren und auf den prickelnden Ehrentag anzustoßen!


Nein, entgegen allen Gerüchten war es nicht der Mönch Dom Pérignon, der Champagner erfand. Er schuf zwar aus Mischungen verschiedener Grundweine des heutigen Gebiets Champagne die ersten Cuvées, doch das edle Getränk selbst ist eine zufällige Kreation der Engländer. Sie importierten im 17. Jahrhundert Wein aus der Region Champagne. Dieser hatte schon damals einen hohen Wert und wurde gern bei Feierlichkeiten im Königshaus verköstigt. Der Wein fand auf dem Fluss- und Seeweg zu den britischen Inseln. In England angekommen, wurde er in Flaschen umgefüllt und eingelagert. Bezüglich der Vergärung der Weine in diesen Flaschen gibt es mehrere Theorien: Entweder waren sie zum Zeitpunkt des Umfüllens noch nicht fertig vergoren oder die Engländer gaben ihnen Zucker hinzu. Wie dem auch sei – die zweite Gärung in Flaschen sorgte für einen neuen, erfreulich gefälligen, schäumenden Champagne-Wein, kurz Champagner.

Die Engländer und der Gin

Zur gleichen Zeit im 17. Jahrhundert begab es sich, dass die Engländer während ihrer Unterstützung des niederländischen Unabhängigkeitskrieges die dortige Nationalspirituose Genever kennenlernten. Begeistert brachten sie den Wacholderschnaps mit nach Hause, wo Genever im Laufe der Jahre zu Gin wurde und einen turbulenten Siegeszug auf das hochprozentige Parkett legte. Ein besonders elegantes Beispiel für einen klassischen London Dry Gin ist No.3, der eine perfekte Balance zwischen Wacholder, Zitrus und Würze bietet. Außerdem ist dieser Gin der einzige seiner Art, der bereits viermal in Folge zum besten Gin der Welt gekürt wurde.

Getränke, die die Welt beleben


Zu den weltbesten Getränken zählt Champagner genauso. Warum? Strenge Regeln garantieren die hohe Qualität dieser edlen Tropfen. Dazu gehört neben der traditionellen Flaschengärung auch die Herkunft aus der markenrechtlich geschützten, französischen Weinregion Champagne. Sie umfasst eine Fläche von gut 33.000 Hektar, auf der der Anbau von Weintrauben und die Pflanzendichte exakt reguliert sind. Eine Ertragsbeschränkung ist definiert, die obligatorische Lese per Hand vorgeschrieben und das aufwendige Keltern geregelt. Die Flaschengärung muss mit einer bestimmten Mindestlagerzeit auf der Hefe erfolgen und das Transvasierverfahren - ein Umfüllverfahren, das häufig bei anderen Schaumweinen angewandt wird,- ist verboten.

Schäumende Zahlen

Viel Aufwand, der sich lohnt und eine weltweit stabile Nachfrage generiert: Im Jahr 2020 wurden 66 Millionen Liter Champagner in Länder außerhalb der EU exportiert, ein Anteil von 13 Prozent des insgesamt exportierten Schaumweines. Gegenüber 2019 sind die Ausfuhren von europäischen Schaumweinen aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrisen zwar um sechs Prozent rückläufig, doch in den Jahren zuvor konstant gestiegen. Der Absatz des alkoholhaltigeren Partners Gin wächst ebenfalls kontinuierlich, ohne sich jedoch von Krisen irritieren zu lassen. Im Jahr 2020 wurden im Lebensmitteleinzelhandel rund 20,2 Millionen Flaschen Gin bzw. Genever verkauft.

Warum Champagner und Gin so gefragt sind und zusammengehören, zeigen diese drei Cocktails.

The Perfect French 75

3 cl No.3 London Dry Gin
1,5 cl Zitronensaft
1 cl Zuckersirup
7,5 cl Champagner
1 Zitrone

Die ersten drei Zutaten auf Eis schütteln, in ein Champagnerglas abgießen und mit Champagner auffüllen. Mit einer Zitronenspirale garnieren.



Negroni Sbagliato


2 cl No.3 London Dry Gin
2 cl süßer Wermut
2 cl Campari
7,5 cl Champagner
1 Orange

Die ersten drei Zutaten in einem großen Glas mit Eis verrühren, dann in das mit Eis gefüllte Servierglas abseihen und mit Champagner auffüllen. Mit der Zeste (Schale) einer Orange garnieren.



St. James’s Spritz


3,5 cl No.3 London Dry Gin
1,5 cl Holunderblütensirup
12,5 cl Champagner
1 Rosmarinzweig
1 Pink Grapefruit

Ein großes Weinglas mit Eis füllen, die Zutaten hinzufügen, vorsichtig umrühren und mit Champagner auffüllen. Mit einer Grapefruitscheibe und einem Zweig Rosmarin garnieren.

Bild: Kirsch Import e.K.

 


Veröffentlicht am: 07.08.2022

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 


Werbung

 


Werbung - für eine gute Sache

 
         
     
     
     

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 
Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 
Rechtliches
© 2007 - 2022 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.