06.09.2026
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▪ Weihnachten mit südfranzösischer Wärme
▪ Morgengruß von Helmut Harff: Frustbewältigung
▪ Von der Domina zur Hundetrainerin
▪ Wenn der Blitzer plötzlich länger klingelt
▪ GEORG LÜHRING: EIN MEISTER AUS DRESDEN
▪ Die richtige Dosis zur richtigen Zeit
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▪ Knusper, knusper, Häuschen
▪ Die aktuellen Gesundheitsnachrichten mit Michael Weyland
▪ PRUNKRÄUME eröffnet am 7. September im Palais Coburg
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Viel zu lange war Georg Lührig (1868—1957) ein vergessener Künstler Dresdens. Obwohl in Göttingen geboren, lebte er fast fünf Jahrzehnte an der Elbe und wurde so zu einem „Meister in Dresden“. Zusammen mit Hans Unger, Sascha Schneider, Oskar Zwintscher und Richard Müller brachte er Jugendstil und Symbolismus in eine eigenständige, geheimnisvolle Bildsprache, die heute wiederentdeckt werden kann.
Die Ausstellung „From one hand to another“ bewegt sich zwischen Sprachen, Gesten und weiteren Formen der Kommunikation und fragt danach, wie wir die Welt wahrnehmen, verstehen und miteinander teilen. In den poetisch anmutenden Arbeiten von Marianne Mispelaëre ist das Thema der Sprache zentral.
„Ich stelle mir eine Situation vor, in der mehrere Menschen zusammenstehen und ich eine von ihnen bin. Nacheinander wird jeweils eine Person verdeckt einem elektrischen Reiz ausgesetzt. Da die technische Verbindung für niemanden erkennbar ist, bleibt mir nur, die Gesichtsausdrücke und Reaktionen der anderen zu beobachten, um die betroffene Person zu erkennen“, erklärt die Künstlerin Ilinca Fechete.
Es gibt Kunstwerke, die den Zeitgeist nicht nur spiegeln, sondern ihn überdauern und prägen. Das macht sie für Sammler besonders spannend, denn sie verlieren nichts von ihrer Kraft – auch dann nicht, wenn Jahrzehnte vergehen.
Die in anderthalb Jahren gemeinsamer Entwicklungsarbeit entstandene Ausstellung zeigt neue Werkserien von 25 Mitgliedern des renommierten Fotograf*innen-Kollektivs OSTKREUZ in Kombination mit ausgewählten historischen Arbeiten, die unmittelbar vor und nach der Wende entstanden sind.
Geschichte endet nicht an einer ehemaligen Grenze – sie lebt in der Landschaft weiter. Die Ausstellung „land in between“ in der Leipziger Galerie KK5 widmet sich ab dem 04. September 2026 dem Grünen Band Thüringen, dem einstigen innerdeutschen „Todesstreifen“, der heute als Naturmonument und bedeutender Biotopverbund gilt.
Willi Baumeister, Oskar Schlemmer und der Architekt und Künstler Franz Krause arbeiteten zwischen 1937 und 1944 für die Wuppertaler Lackfabrik Dr. Kurt Herberts & Co. an Untersuchungen zur Maltechnik.
Die umfassende Herbstausstellung der ALBERTINA zeigt Pablo Picasso und Francis Bacon, zwei der bedeutendsten figurativen Maler des 20. Jahrhunderts, im spannungsvollen Dialog. Picasso war für Bacon ein Vorbild, an dem er sich zeitlebens maß.
Die Werke von Aneta Kajzer und Ilse Henin treten in dieser Ausstellung in einen überraschend engen Dialog – über Generationen hinweg und trotz ihrer unterschiedlichen künstlerischen Ausgangspunkte. Beide Künstlerinnen entwickeln Bildwelten, in denen sich die Grenzen zwischen Mensch, Tier, Natur und Landschaft auflösen.
Am Sonntag, 13. September 2026, lädt das Kunsthaus Zürich von 10 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Im Mittelpunkt steht die Kunst – aber auch all jene Prozesse und Menschen, die dafür sorgen, dass sie im Museum erlebt werden kann.
Als Johann Wolfgang Goethe 1778 zum einzigen Mal in seinem Leben Berlin besuchte, mied er nahezu alle prominenten Künstler und Schriftsteller der Stadt. Einen jedoch, den er besonders verehrte, suchte er gleich zweimal auf: den Illustrator Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726–1801).
Die deutsch-ghanaische Künstlerin Akosua Viktoria Adu-Sanyah (*1990) ist für ihre großformatigen, von Hand entwickelten Farbabzüge bekannt, in denen sie mit manuellen und chemischen Prozessen die Grenzen der Fotografie verschiebt.
„Steina: Playback“ ist die erste Retrospektive von Steina (geb. 1940, Reykjavík, Island) in Deutschland, einer Wegbereiterin der Video- und Medienkunst. Als klassisch ausgebildete Violinistin wandte sie sich Ende der 1960er-Jahre dem Medium Video zu und näherte sich ihm mit musikalischer Sensibilität.
Am 12. August 2026 eröffnete der Hallesche Kunstverein e.V. in seiner „Kleinen Galerie“ eine neue Ausstellung. Gezeigt werden Arbeiten von Michael Bunge.
Manche Ausstellungen entstehen aus Freude auf Neues, andere aus dem Wunsch, Erinnerungen zu bewahren. Unsere kommende Ausstellung „Zwischen Birken und Beton“ ist eine Retrospektive in memoriam für unseren Künstler Robert Schätz, der kürzlich und sehr plötzlich verstorben ist.
Was ist Freund*innenschaft? Was zieht uns zueinander hin? Was verbindet uns? Der aktuelle gesellschaftliche Diskurs dreht sich oft um das, was uns individualisiert, isoliert und als Menschen voneinander trennt. Die Ausstellung Freund*innenschaft ist eine Anregung, dieser Bewegung zu trotzen und stattdessen Affinität – Wesensverwandtschaft, Ähnlichkeit und Anziehung – zu betonen.
Mit Werken von Ellinor Aurora Aasgaard & Zayne Armstrong, Anushka Chkheidze, Aleksandra Domanović, Kein schöner Archiv, Katrin Mayer, Hans Ostapenko, Ziran Sha Pei, Joanna Piotrowska, Neda Saeedi, sakasaka, Silke Schönfeld, Transsolar, UH HUH HER, Driant Zeneli und The Troubadour von Ari Benjamin Meyers in Kooperation mit dem Public Programm der Manifesta 16 Ruhr
Das politische Plakat tritt in Europa erstmals massiv als Propagandaplakat im Ersten Weltkrieg auf. Die Kriegsparteien agieren dabei sehr verschieden. Von sachlich-faktischer Argumentation bis hin zur Lüge und emotionaler Ansprache, ein Spektrum, das sich in den politischen Plakaten der Folgejahre weiterentwickelt.
Pieter Bruegel der Ältere (1526/30−1569) zählt zu den herausragenden Künstlern der niederländischen Kunst des 16. Jahrhunderts. Seine Werke entführen in eine faszinierende Welt humorvoller Bildideen und rätselhafter Motive.
Das Museum Küppersmühle in Duisburg präsentiert die bislang umfassendste Einzelausstellung des renommierten spanischen Bildhauers Jaume Plensa. Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt widmet ihm ein deutsches Museum eine derartige Schau.
Die 1970er Jahre waren in der Schweiz und international eine Zeit des Umbruchs: Experimentierfreude prägte die Kunst und die Gesellschaft nachhaltig.
Welche Körper sind es wert, verewigt zu werden? Und wer entscheidet das? Die aktuelle Sonderausstellung "Der edle Akt. Porzellan und Erotik" im Museum Schloss Fürstenberg zeigt, wie europäisches Porzellan seit 300 Jahren widerspiegelt, was die Gesellschaft bewegt: Schönheitsideale, Machtverhältnisse, Geschlechtercodes, Rollenerwartungen.
Der in Israel geborene Künstler Amnon David Ar präsentiert eine umfassende Einzelausstellung in der Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin-Wilmersdorf. Light Years vereint Werke, die seit seinem Umzug nach Berlin im Jahr 2013 entstanden sind, und geht einher mit der Veröffentlichung seiner gleichnamigen Kunstmonografie.
Die große Sommerausstellung der Schirn Kunsthalle Frankfurt zeigt vom 11. Juni bis zum 11. September 2026 Kunstwerke, die sich mit den kognitiven, psychologischen, politischen und ökologischen Dimensionen der künstlichen Intelligenz (KI) auseinandersetzen. KI-Technologien verändern grundlegend, wie Bilder erzeugt, bearbeitet, verbreitet, beschrieben und betrachtet werden.
Veröffentlicht am: 06.09.2026
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